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Stand: 20.11.2015

Pressemitteilung

Marke Caritas erhalten und neue Angebote entwickeln

Die neuen Leiterinnen Beate Schmitt (links) und Nadine Ladach. Die neuen Leiterinnen des Caritas-Zentrums Kaiserslautern Beate Schmitt (links) und Nadine Ladach. Friederike Jung / Caritasverband für die Diözese Speyer

Im Caritas-Zentrum Kaiserslautern haben Beate Schmitt und Nadine Ladach  die Nachfolge von Hans-Joachim Schulz, der in den Ruhestand verabschiedet wurde,  angetreten. Sie übernehmen als gleichberechtigte Doppelspitze die Leitung der Einrichtung.  Am 6. September werden sie offiziell in ihr Amt eingeführt.

 "Zwei Köpfe denken mehr als einer, wir können uns austauschen, gemeinsam Entscheidungen treffen und Verantwortung tragen" , beschreibt Beate Schmitt die Vorteile der geteilten Leitung. Die gebürtige Rheinländerin hat in Köln studiert und als Diplom- Pädagogin ihre erste Stelle in Wiesbaden beim Sozialdienst katholischer Frauen angetreten. Private Gründe führten sie in die Pfalz, wo sie 1991 die Mitarbeit beim Caritas-Zentrum Kaiserslautern aufnahm. Hier hat die 54-jährige Erfahrungen in verschiedenen Fachbereichen gesammelt, darunter auf dem Gebiet der Migration und Förderung von Frauen. "Zuletzt war ich in der Gemeindecaritas tätig, wobei der Schwerpunkt auf der Kooperation mit den Pfarreien lag, um die Caritas gut zu positionieren und Anfragen aus den Pfarreien zu bedienen", sagt Schmitt, die Mutter von drei Söhnen ist.

Auch Nadine Ladach, die aus Bad Dürkheim stammt, ist studierte Diplom Pädagogin  und hat ihre berufliche Laufbahn in Wiesbaden begonnen, allerdings beim Jugendhilfeverbund Antoniusheim. "Ich habe in Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gearbeitet und beim Aufbau einer Verselbstständigungs-WG mitgeholfen" ,  berichtet die 35-Jährige. "Nach der Geburt meines zweiten Sohnes haben wir beschlossen, in die Pfalz zurückzukehren. Denn  mit Hilfe der Großeltern ist der Wiedereinstieg in den Job um einiges einfacher." Der gelang ihr 2015 im Caritas-Zentrum Ludwigshafen, wo sie in der Rückkehrberatung tätig war, einem neu eingeführten Angebot. Da sich in der Ludwigshafener Stelle ebenfalls zwei Personen den Chefsessel teilen, konnte Nadine Ladach bereits dieses Leitungsmodell kennenlernen. Eine Erfahrung, die ihr nun zugute kommt. "Auch wenn sich natürlich nicht alles übernehmen lässt, kann ich doch einige Ideen einbringen, wie sich die geteilte Leitung gestalten und umsetzen lässt."  So stehe fest, sich die Fachbereiche aufzuteilen.  Demzufolge wird Beate Schmitt für Kirchenpolitisches zuständig sein, Nadine Ladach für Sozialpolitisches. Wobei  eine messerscharfe Trennung nicht gemeint und auch nicht möglich sei, da etliches ineinander greife.

Einig sind sich die frischgebackenen Leiterinnen auch in ihren Zielen und Wünschen.   "Wir möchten die Marke Caritas sowie die Qualität der Arbeit und Angebote erhalten. Dazu gehört es auch, neue Kunden zu gewinnen und Nischen zu besetzen", betont Beate Schmitt. "Außerdem ist es uns wichtig, die in uns gesetzten Erwartungen zu erfüllen", ergänzt ihre Kollegin. Dabei setzen beide auf ein gutes Miteinander mit ihrem Team, das viele Kompetenzen mitbringt und hinter der doppelten weiblichen Führung steht. Sie sind bereit, sich kommenden Herausforderungen zu stellen und Verantwortung zu tragen, freuen sich Schmitt und Ladach auf ihre neue Position.  "Weil es uns reizt und am Herzen liegt, neue Projekte zu entwickeln und die Zukunft mitzugestalten."

Text und Bilder: Friederike Jung für den Caritasverband für die Diözese Speyer

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